Leopold ist eine der untriebigsten Stimmen unsere Community. Wenn man seinem Instagram Account folgt, hat man das Gefühl, der genderfluide Sänger aus Berlin tritt bei so ziemlich jedem CSD in Deutschland und Europa auf. Für mich war Leopold von Anfang an einer der Artists, über die ich hier schreiben wollte und trotzdem hat es so lange gedauert und das hat einen Grund!
Über 300 Acts, vollgepackte Stages und mehr als 170 FLINTA-fronted Line-ups: Das Reeperbahn Festival stellt dieses Jahr die Frage „Forever Legit?“. Für mich liegt ein Teil der Antwort schon im Programm. Diversität taucht hier nicht irgendwo am Rand auf, sondern zieht sich ziemlich selbstverständlich durch diese vier Tage.
Zwei Tage Musik, Kunst und große Gefühle in Hamburg-Wilhelmsburg: Das MS DOCKVILLE 2026 hat sein Gelände umgebaut, mich mit mehr als einem Konzert überrascht und erneut gezeigt, wie gut sich ein Festival anfühlen kann, wenn Queers, Allies und freundliche Menschen gemeinsam feiern.
Der Glitzer ist längst aus dem Gesicht gewaschen. Die staubigen Schuhe stehen wieder ordentlich auf der Fußmatte im Flur. Die Speicher meines Handys quillt über vor Schnappschüssen, und doch fühlt es sich in meiner Brust an, als würde ich immer noch dort auf den holprigen Pflastersteinen stehen.
Das SPEKTAKEL 2026 lädt am Samstag, den 01. August ab 16:00 Uhr ins Hamburger Gängeviertel ein. Es ist nicht bloß ein weiteres Event im Sommerkalender; es ist die Gegenwelt.
Ein Kommentar zur Schockstarre eines Publikums, das zwar die queere Ästhetik der 80er feiert, aber von Haltung und Grundrechten nichts wissen will.
Die Festivallandschaft wandelt sich, und für viele queere Musikfans stellt sich bei der Urlaubsplanung die Frage: Wohin jetzt?
Manchmal braucht ein Festival keinen starren Timetable, sondern einfach nur Raum zum Atmen. Genau das ist das MS Dockville für mich. Die Mischung aus rauem Industriecharme, mitreißender Musik und offenen Menschen schafft eine sofortige, vertraute Wärme. Das Line-up 2026 verspricht eine spannende Balance aus etablierten Künstlern und neuen Entdeckungen. Besonders freue ich mich auf den Born2Sing Choir, der mit emotionaler Power und genreübergreifenden Klängen begeistert. Auch Mariybu und das Hamburger FLINTA*-Kollektiv bringen frischen Wind in die Hip-Hop-Szene. Lass dich treiben und entdecke die magischen Momente, die das MS Dockville so besonders machen!
Chrissy Lou ist 21 Jahre alt, Wahl-Hamburgerin und macht Sound, der irgendwo im Sweet Spot zwischen träumerischem Indie-Pop und ehrlichem Singer-Songwriter-Storytelling andockt.
Das Berliner Indie-Deutschpop-Duo versteht seine Musik nicht als schnell konsumierbares Produkt, sondern als Ort der Begegnung zwischen Intimität, tiefer Ehrlichkeit und einer ganz frischen, warmen Pop-Energie.
Als ich Skofi die Fragen zu dem neuen Album Halt Mich Fest geschickt habe, hatte ich gehofft, ein paar spannende Einblicke in die Entstehung der Platte zu bekommen. Bekommen habe ich letztlich deutlich mehr:
„Und ich bin so bei mir, wie lang' nicht mehr und das’s der beste Trip.“ Dieser eine Satz aus dem Titeltrack ist mir beim Hören sofort hängen geblieben.
Manchmal reicht ein einziger Blick auf ein Konzert-Line-up, und im Kopf geht sofort ein ganzer Film voller Erinnerungen los.
Es gibt diese Kulturveranstaltungen im Kalender, die fühlen sich irgendwann an wie ein Pflichttermin. Man geht hin, nickt höflich, nippt am Drink und geht wieder. Und dann gibt es den Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE.
Plötzlich taucht ein ganz bestimmtes Reel in meinem Feed auf: herbst mit seinem Song „Was dein Type?“. Die smoothen Tanzmoves und dieser verdammt freshe Sound haben mich mitten in der Bewegung stoppen lassen.
Da geht man nichtsahnend zu einer Show von Gottmik, einer amerikanischen Drag Queen, und dann steht plötzlich Laura Oliveira als musikalischer Act auf der Bühne. Ihr unverwechselbarer Style, ihre unglaublich sympathische, echte Art und vor allem ihre zutiefst emotionale Emo-Musik haben mich sofort in den Bann gezogen.
Die erste Pride war keine Party. Sie war ein Riot, also ein Aufstand. Und Riot klingt im Deutschen erstmal nach Chaos, nach Sirenen und Eskalation. Eigentlich geht es aber um etwas anderes.
Kennst du diese Songs, die plötzlich Erinnerungen hochspülen, von denen du dachtest, sie wären längst tief vergraben? Nicht mal unbedingt die eigenen Erlebnisse, sondern vielmehr dieses Gefühl von damals. Eine ganz bestimmte Stimmung, ein Flashback – und plötzlich bist du wieder voll drin.
Elleno ist ein Rohdiamant. Viel zu erzählen, ein wenig schüchtern, tiefe Texte. Dazu eine unglaublich sympathische leichte Unsicherheit.
„Brauch kein’ VIP, check’ mir lieber Therapie.“
Mehr muss man eigentlich gar nicht wissen, um zu verstehen, wo Skofi gerade steht. Die neue Single „VIP“ erscheint am 22. Mai und klingt nicht nach Promo-Text, nicht nach Albumkampagne, nicht nach irgendeinem durchgeplanten nächsten Schritt.
Der Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE geht in die nächste Runde. Bereits zum 18. Mal suchen RockCity Hamburg e.V. und die Haspa Musik Stiftung neue Acts aus Hamburg und der Metropolregion, die nicht einfach nur Musik machen, sondern eine eigene Handschrift mitbringen.
Manchmal passiert es einfach. Du läufst über ein Event, bist schon halb im nächsten Gespräch und dann bleibt dein Blick hängen.
So war es bei mir und KYNG auf der Operation Ton.
Migati steht für Nächte, die sich nicht entscheiden wollen, ob sie Club, Kunst oder Eskapismus sind. Für Songs, die sich nicht glattziehen lassen. Für Momente, in denen du kurz vergisst, wer du sein sollst und einfach bist.
Es gibt Künstler*innen, die man nebenbei hört. Und dann gibt es die, bei denen man kurz innehält, weil man merkt, dass da gerade etwas entsteht, das größer ist als ein einzelner Song.
Wow, das war nicht einfach nur eine Rede von Didine van der Platenvlotbrug zum Weltfrauentag 2026. Das war ein Schlag in die Magengrube. Ein Weckruf. Ein „Jetzt reicht’s“.
Ich hätte sie so gerne live gehört. Beim Lesen war ich gleichzeitig wütend, traurig und verdammt nochmal motiviert.
Manchmal passiert das einfach. Du hörst irgendwo einen Song und merkst sofort, dass da mehr ist. Nicht dieses „joa, ganz nett“, sondern eher so ein inneres „Moment mal“.
Ich bin Andreas.
Ich bin jemand, der mit Musik aufgewachsen ist, ohne es damals groß zu hinterfragen. Im Auto meiner Mutter lief immer Musik. Am liebsten Kassette. Dieses Ding, das man mit einem Bleistift zurückspulen konnte. Wow, das ist lange her.
