
Gottmik – first time in Germany
Gottmik hat mit Old-School Drag gar nichts mehr zu tun. Gottmik ist Kunst.
Als ich mich tiefer mit Gottmik beschäftigt habe, war mein erster Gedanke nicht „Drag Race Queen“.
Queere Musik, neue Stimmen und Perspektiven. Persönlich. Ehrlich. Unabhängig.
Conzuela Knubber, mein Alter Ego, empfiehlt euch die neuesten Musikvideos.

Gottmik hat mit Old-School Drag gar nichts mehr zu tun. Gottmik ist Kunst.
Als ich mich tiefer mit Gottmik beschäftigt habe, war mein erster Gedanke nicht „Drag Race Queen“.

Manchmal passiert es einfach. Du läufst über ein Event, bist schon halb im nächsten Gespräch und dann bleibt dein Blick hängen.
So war es bei mir und KYNG auf der Operation Ton.

Migati steht für Nächte, die sich nicht entscheiden wollen, ob sie Club, Kunst oder Eskapismus sind. Für Songs, die sich nicht glattziehen lassen. Für Momente, in denen du kurz vergisst, wer du sein sollst und einfach bist.

Es gibt Künstler*innen, die man nebenbei hört. Und dann gibt es die, bei denen man kurz innehält, weil man merkt, dass da gerade etwas entsteht, das größer ist als ein einzelner Song.

Manchmal passiert das einfach. Du hörst irgendwo einen Song und merkst sofort, dass da mehr ist. Nicht dieses „joa, ganz nett“, sondern eher so ein inneres „Moment mal“.

Wow, das war nicht einfach nur eine Rede von Didine van der Platenvlotbrug zum Weltfrauentag 2026. Das war ein Schlag in die Magengrube. Ein Weckruf.

Ich bin Andreas.
Ich bin jemand, der mit Musik aufgewachsen ist, ohne es damals groß zu hinterfragen. Im Auto meiner Mutter lief immer Musik. Am liebsten Kassette. Dieses Ding, das man mit einem Bleistift zurückspulen konnte. Wow, das ist lange her.
Fotocredit Titelbild von Andreas: Sandra Schink