Echoes of Solidarity

ECHOES OF SOLIDARITY - Wenn Musik verbindet

Am 20. Juni 2026 wird die Fabrique im Hamburger Gängeviertel nicht einfach nur ein Ort für elektronische Musik sein. Die Soli-Release-Party verbindet Clubkultur mit sozialer Verantwortung und erzählt eine Geschichte, die weit über Hamburg hinausgeht.

Hinter dem Projekt stehen Jee Hermanns und Lucas Richter. Gemeinsam organisieren sie einen Abend zugunsten von Kinderhilfe Harambee e.V., einem Therapie- und Förderzentrum in Nairobi/Kenia für Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen.

Und genau dort beginnt auch der musikalische Kern des Projekts.

Stimmen, Geräusche und Emotionen als Teil der Musik

Gemeinsam mit über 50 lokalen, nationalen und internationalen Artists und Produzent aus der elektronischen Musikszene entstanden bislang 14 Tracks zwischen House, Techno und Minimal.

Das Besondere daran:
Die Kinder selbst wurden Teil der Musik.

Ihre Stimmen, Geräusche und Emotionen bilden die Grundlage der Produktionen. Nicht als Effekt. Nicht als emotionales Beiwerk. Sondern als tatsächlicher Bestandteil des kreativen Prozesses.

Das verändert den Blick auf elektronische Musik plötzlich komplett.

Denn oft wird Clubmusik nur als Eskapismus verstanden. Als Flucht aus dem Alltag. Als Nacht, Nebel, Bass und Exzess.

„Echoes of Solidarity“ zeigt aber, dass Musik gleichzeitig verbinden, sichtbar machen und unterstützen kann.

Zwischen Minimal, House und Techno

Auch musikalisch wirkt „Echoes of Solidarity“ alles andere als beliebig.

Das Line-up verbindet lokale, nationale und internationale Artists aus der elektronischen Szene und bewegt sich zwischen Minimal, House und Techno. Gespielt wird sowohl im Saal als auch im Keller der Fabrique.

Mit dabei sind unter anderem Finona Rider, Melissa Francis, ple:xy, Nacho Carbajal, Xenaia, Sabura, Akva oder Cøral Negrø. Dazu kommen internationale Artists wie Caestu, Empat und Tiberiu aus Rumänien.

Besonders spannend:
Mit Padouc und Benjamin Grimm stehen auch Live-Acts auf dem Line-up. Gerade bei elektronischen Events bringt das oft nochmal eine ganz andere Energie in den Abend.

Und das macht die Veranstaltung so interessant:
„Echoes of Solidarity“ möchte keine klassische Benefizveranstaltung sein, bei der die Musik nur Rahmenprogramm ist.

Die Musik ist der Kern des Projekts.

Clubkultur, Solidarität und Community werden hier nicht getrennt voneinander gedacht, sondern bewusst miteinander verbunden.

Ein Förderzentrum, das dringend Hilfe braucht

Die Einnahmen des Projekts sollen beim Neu-/Umbau des Förderzentrums in Nairobi helfen. Der bisherige Standort kann nicht weiter genutzt werden. Gleichzeitig werden dort aktuell täglich 52 Kinder begleitet und unterstützt.

Dazu gehören unter anderem:

  • Essen und Grundversorgung
  • schulische Förderung
  • medizinische Betreuung und Therapien
  • psychosoziale Unterstützung
  • Empowerment- und Bildungsarbeit für Mütter und Geschwisterkinder

Für den Neu-/Umbau werden rund 80.000 Euro benötigt.

Und das ist der Punkt, der dieses Projekt so besonders macht:
Hier geht es nicht darum, sich mit Solidarität zu schmücken. Sondern darum, tatsächlich etwas zu bewegen.

Zwischen Hamburg und Nairobi

Mich hat vor allem dieser Gedanke sofort gepackt:
Dass Musik Räume schaffen kann, die geografische Grenzen plötzlich unwichtig machen.

Zwischen Hamburg und Nairobi.
Zwischen Club und Alltag.
Zwischen Menschen, die sich vermutlich niemals begegnet wären.

Gerade in einer Zeit, in der vieles immer kälter, schneller und egoistischer wirkt, fühlt sich ein Projekt wie dieses fast schon ungewöhnlich ehrlich an.

Deshalb passt „Echoes of Solidarity“ so gut zu dem, was QUEERDURCHSLAND music zeigen möchte:
Musik mit Haltung. Musik mit Geschichten. Musik, die nicht nur konsumiert werden will.

Echoes of Solidarity

20.06.2026 // 22:00 Uhr
Fabrique im Gängeviertel
Valentinskamp 34, Hamburg

Saal: Minimal / House
Keller: Techno

Fotocredits: Kinderhilfe Harambee e.V.

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