Bunte Paradiesvögel ja, Haltung nein? Die verlogene Doppelmoral bei „Die 80er Live“

Ein Kommentar zur Schockstarre eines Publikums, das zwar die queere Ästhetik der 80er feiert, aber von Haltung und Grundrechten nichts wissen will.
wir sind līlā: Popmusik als mutiger Ort der Begegnung

Das Berliner Indie-Deutschpop-Duo versteht seine Musik nicht als schnell konsumierbares Produkt, sondern als Ort der Begegnung zwischen Intimität, tiefer Ehrlichkeit und einer ganz frischen, warmen Pop-Energie.
„Ich bin so bei mir wie lang nicht mehr“ – Skofi im Interview über Wut, Verlust und das neue Album

Als ich Skofi die Fragen zu dem neuen Album Halt Mich Fest geschickt habe, hatte ich gehofft, ein paar spannende Einblicke in die Entstehung der Platte zu bekommen. Bekommen habe ich letztlich deutlich mehr:
Skofi – Halt Mich Fest: Das Album, das nicht so tut, als wäre alles in Ordnung

„Und ich bin so bei mir, wie lang‘ nicht mehr und das’s der beste Trip.“ Dieser eine Satz aus dem Titeltrack ist mir beim Hören sofort hängen geblieben.
herbst: Der Artist, bei dem ich nicht weitergescrollt habe

Plötzlich taucht ein ganz bestimmtes Reel in meinem Feed auf: herbst mit seinem Song „Was dein Type?“. Die smoothen Tanzmoves und dieser verdammt freshe Sound haben mich mitten in der Bewegung stoppen lassen.
LAURA OLIVEIRA – Eine Stimme für die Antiheld*innen

Da geht man nichtsahnend zu einer Show von Gottmik, einer amerikanischen Drag Queen, und dann steht plötzlich Laura Oliveira als musikalischer Act auf der Bühne. Ihr unverwechselbarer Style, ihre unglaublich sympathische, echte Art und vor allem ihre zutiefst emotionale Emo-Musik haben mich sofort in den Bann gezogen.
THE FIRST PRIDE WAS A RIOT. BRAUCHEN WIR DAS WIEDER?

Die erste Pride war keine Party. Sie war ein Riot, also ein Aufstand. Und Riot klingt im Deutschen erstmal nach Chaos, nach Sirenen und Eskalation. Eigentlich geht es aber um etwas anderes.
Migati – Jetzt schreibt er auch noch ein Buch

Migati steht für Nächte, die sich nicht entscheiden wollen, ob sie Club, Kunst oder Eskapismus sind. Für Songs, die sich nicht glattziehen lassen. Für Momente, in denen du kurz vergisst, wer du sein sollst und einfach bist.
Jnnrhndrxx – Warum „Excousia – Act I: Initiatio“ mehr ist als ein Album

Es gibt Künstler*innen, die man nebenbei hört. Und dann gibt es die, bei denen man kurz innehält, weil man merkt, dass da gerade etwas entsteht, das größer ist als ein einzelner Song.
