Zwei Tage Musik, Kunst und große Gefühle in Hamburg-Wilhelmsburg: Das MS DOCKVILLE 2026 hat sein Gelände umgebaut, mich mit mehr als einem Konzert überrascht und erneut gezeigt, wie gut sich ein Festival anfühlen kann, wenn Queers, Allies und freundliche Menschen gemeinsam feiern.
Am Sonntag danach weiß mein Körper allerdings sehr genau, wo ich gewesen bin – mit Staub in den Schuhen, Musik im Kopf und einem Rücken, der auf der Heimfahrt sehr bestimmte Forderungen an die Sitzheizung gestellt hat. Dennoch waren diese zwei Tage auf dem MS DOCKVILLE wie immer großartig: Ich habe wunderbare Konzerte erlebt, neue Menschen kennengelernt, vertraute Gesichter getroffen und diese besondere Atmosphäre genossen, die sich weniger nach anonymer Großveranstaltung und mehr nach einer sehr musikalischen Umarmung anfühlt. Dabei begann meine Festivalbeziehung in diesem Jahr erst einmal mit einer kleinen Orientierungskrise.
Entschuldigung, wo ist hier das Vorschot?
Wer das MS DOCKVILLE aus den vergangenen Jahren kennt, musste sich 2026 erst einmal neu sortieren: Wo steht das Vorschot, was ist mit der Butterland-Bühne passiert und warum finde ich das Tentakel nicht mehr dort, wo mein innerer Festival-Kompass es abgespeichert hatte?
Das Gelände wurde deutlich umgebaut, worauf ich zunächst skeptisch reagierte. Veränderungen muss man schließlich erst einmal grundsätzlich verdächtig finden, bevor man zugibt, dass sie vielleicht ziemlich gut sind – und sie waren wirklich gut! Das Vorschot steht jetzt auf dem Artville-Gelände, wodurch dieser Bereich enorm gewonnen hat. Während früher viele Menschen hauptsächlich zwischen Vorschot und Grossschot unterwegs waren, spielte in diesem Jahr auf dem ARTVILLE Gelände plötzlich das Leben. Mehr Leute blieben stehen, entdeckten Kunstinstallationen, schlenderten durch den „Freihafen“ mit Kunsthandwerk und NGOs oder ließen sich einfach treiben. Nicht erst nachdem die großen Konzerte vorbei waren.
Vorschot und Grossschot wechselten sich mit ihren Spielzeiten ab, und wer keine Lust auf die ganz große Bühne hatte, konnte im Butterland spannende neue Acts entdecken, die andernorts vermutlich zwischen den großen Namen untergegangen wären. Auch das Tentakel ist etwas weiter nach hinten gerückt und wurde vor allem nach den Konzerten so richtig lebendig. Neben Nest und Tiefland entstand im alten Zirkuszelt eine wunderbare Clubatmosphäre. Der Umbau hat somit nicht nur Wege verändert, sondern die Menschen anders über das Gelände verteilt und Orte gestärkt, die vorher leichter übersehen wurden.
Ein Publikum, in dem ich mich nicht kleiner machen musste
Was das MS DOCKVILLE für mich besonders macht, sind nicht nur die Acts, sondern vor allem die Menschen dazwischen. Ich habe mich in diesem Publikum aus Queers, Allies und durchweg freundlichen Personen einfach wohlgefühlt. Es wurde miteinander gelacht, aufeinander geachtet und Platz gemacht. Das Awarenessteam war durchgehend sichtbar sowie ansprechbar, mir ist kein einziger Mann oben ohne aufgefallen und selbst richtig betrunkene oder völlig zugeballerte Menschen waren erstaunlich selten.
Natürlich kann man nie alles sehen, was auf einem Festival passiert, aber mein persönlicher Eindruck war eindeutig: Hier wurde ausgelassen gefeiert, ohne dass ständig irgendein Testosteron-Tornado durch die Menge pflügen musste. Davon können sich einige Veranstaltungen eine sehr dicke Scheibe abschneiden.
Freitag: Erst Poesie, dann Magie
Meinen Freitag begann ich dort, wo ein MS DOCKVILLE für mich inzwischen traditionell anfangen muss: im Nest auf dem Artville-Gelände. Die kleine Arena wird zur Eröffnung regelmäßig vom Poetry Slam von Kampf der Künste übernommen. Zwischen Humor und schmerzhafter Selbsterkenntnis erzählten die Poet*innen von einer Welt, die sich immer schneller verändert, vom permanenten Onlinesein und vom Wunsch nach Zusammenhalt. Ein Gedanke zog sich dabei durch viele Texte: Wir lassen uns an den falschen Stellen spalten, obwohl wir sehr viele sind, die gemeinsam laut gegen Superreichtum und Ungerechtigkeit stehen könnten.
„Wir sind 90 Prozent gegen die Superreichen. 90 Prozent gegen die Ungerechtigkeit. Wir müssen zusammenhalten!“
Das saß. Danach ging es zum neuen Vorschot, das vom gerade einmal 17-jährigen Sänger Yung Pepp eröffnet wurde. Obwohl die Sonne erbarmungslos über der Bühne stand, fragte er immer wieder herzlich, ehrlich und angenehm ungekünstelt, wie es den Menschen vor ihm geht – da hat jemand noch einen große Karriere vor sich.
Las Vegas in Wilhelmsburg
Zur Eröffnung der größten Bühne wurde es magisch. Schon auf dem Weg zum Grossschot begegnete ich Siegfried & Joy, die ihren berühmten Verschwindetrick mit dem goldenen Tuch bereits auf der Treppe zum Gelände vorführten. Wenig später standen die beiden auf der Bühne und verwandelten Wilhelmsburg kurzzeitig in Las Vegas. Die Show war herrlich unterhaltsam und so kurzweilig, dass man gar keine Zeit hatte, darüber nachzudenken, warum zwei Männer in Glitzeranzügen plötzlich Dinge verschwinden lassen können, während ich es nicht einmal schaffe, auf einem Festival meine Sonnencreme wiederzufinden.
Nach etwas Rave Aerobic ging es weiter zu Alessi Rose: toller Sound, unglaublich sympathisch und vor der Bühne ein Publikum, das ganz offensichtlich jeden Text konnte. Dann folgte mein erstes großes musikalisches Highlight.
Vandalisbin, Lila Sovia und ein Butterland voller Energie
Vandalisbin war mir zum ersten Mal beim diesjährigen KRACH+GETÖSE Award begegnet, wo sie in der Jury saß. Auf der Bühne gab es queerfeministischen Indie-Rock mit Swag, Haltung und einer Energie, die das Butterland sofort gepackt hat.
Falls ihr Vandalisbin noch nicht kennt: Hört unbedingt rein! Als dann auch noch Lila Sovia als Überraschungsgast auf die Bühne stürmte, war bei mir und dem begeisterten Publikum endgültig alles vorbei. Nach einem Zwischenstopp bei Sampa The Great, die afrikanische Rhythmen, African Rock und Hip-Hop aus Sambia mit unglaublicher Kraft auf die Bühne brachte, ging es weiter zu Blond.
Wenn bei Blond die PA kapituliert
Ein Konzert von Blond ist kein Programmpunkt, sondern ein Ereignis. DIY-Kostüme und wehender Organza in Pastellfarben trafen auf eine solche musikalische Wucht, dass selbst die PA kurz die Mitarbeit verweigerte. Blond-Konzerte wirken, als hätten drei Menschen beschlossen, Pop, Punk, Theater und Bastelnachmittag gleichzeitig eskalieren zu lassen.
Spätestens beim FLINTA+ Moshpit ging mein queeres Herz auf: Cis-hetero Dudes wurden geduldet, solange sie sich an die Regeln hielten, wobei der Zugang bei Fehlverhalten jederzeit hätte entzogen werden können. So schafft man Räume nicht nur mit wohlmeinenden Worten, sondern indem man klar sagt, für wen sie da sind und welches Verhalten dort keinen Platz hat.
Zu traurig für Berq, genau richtig für La Sécurité
Nach einem Rundgang mit Biggy Pop über das Gelände, vorbei an den Kunstinstallationen und durch den Freihafen, ging es zurück zum Grossschot. Dort spielte Berq als Headliner des ersten Abends mit beeindruckender Stimme, gewaltigem Bühnenaufbau und fantastischen Musikerinnen an den Streichern. Aber ich war an diesem Abend schlichtweg nicht bereit für Liebeskummer und Herzschmerz, sondern wollte feiern.
Also ging es zurück ins Butterland, wo La Sécurité aus Kanada mit einer Mischung aus Post-Punk und New Wave zu meiner Überraschung des Abends wurden. Das war wild, tanzbar und machte so viel Spaß, dass mein Körper vermutlich schon dort versucht hat, vorsorglich einen Termin in einer orthopädischen Praxis zu vereinbaren.
Der sehr geheime Secret Act
Dann kam der geheime Secret Act, der eigentlich gar nicht so geheim war: Überall auf dem Gelände tauchten Plakate mit einem Anglerfisch, einem QR-Code und dem Namen Paula Hartmann auf, obwohl sie offiziell nicht im Line-up stand. Als kurz vor dem Festival kryptische Hinweise über das „traurigste Mädchen der Welt“ auf ihrem Instagram-Profil erschienen und sie am Freitag ihren Weg nach Hamburg postete, musste man kein Sherlock Holmes sein, um die Hinweise zu deuten.
Trotzdem war die Freude riesig, als Paula Hartmann tatsächlich auf der Grossschot-Bühne erschien und ihr Comeback feierte. Sie stand allein auf dieser riesigen Bühne, füllte sie jedoch vollständig mit ihrer Präsenz und stellte am Ende ihres 20-minütigen Sets ihren neuen Song „Das traurigste Mädchen der Welt“ vor. Schön, dass du wieder da bist, Paula! Danach meldeten sich meine Füße allerdings sehr laut, sodass ich Energie für den nächsten Tag sparen musste.
Samstag: Allein aufs Festival, aber nicht allein sein
Am Samstag war ich so früh da, dass das Gelände noch geschlossen war, und setzte mich kurzerhand auf die Terrasse des Pressecontainers im Backstagebereich. Dort arbeitete ein wunderbar warmes Team. Wenn man allein auf ein Festival geht, kann man sich in einer großen Menschenmenge manchmal einsam fühlen – auf dieser Terrasse waren jedoch immer Menschen, mit denen ich über die Acts, den Tagesplan oder Göttin und die Welt sprechen konnte. Ihr seid wirklich toll!
Als das Gelände öffnete, startete ich erneut im Nest beim Live-Podcast von Mord auf Ex, den ich zu Hause gerne zum Einschlafen höre, damit mein Gehirn nicht in Dauerschleife mein komplettes Leben durchbrabbelt. Andere Menschen brauchen Meeresrauschen, ich brauche True Crime. Das Nest war brechend voll und der Podcast angenehm ungezwungen – ein guter Start in einen sehr langen Tag.
Jonny Mahoro singt plötzlich nur für dich
Das erste Konzert des Samstags spielte Jonny Mahoro auf dem Vorschot. Er ist eine unglaublich nahbare Person, bei der das Gefühl entsteht, er würde gerade nur für einen selbst singen. Seine Songs handeln vom Verlassenwerden, der Liebe zum Leben und von Marmeladengläsern. Unterstützt wurde er von „der besten Schwester der Welt“, Queen Mahoro, die ebenfalls als Solokünstlerin Musik veröffentlicht. Wer einen gemütlichen Abend mit sehr tanzbarer Musik sucht, sollte sich die anstehenden Touren der beiden nicht entgehen lassen.
Born2Sing Choir: Die große Bühne gehört allen
Dann folgte das erste Highlight an einem Tag, der eigentlich nur aus Highlights bestand: der Born2Sing Choir. Mit Energie, Stimmgewalt und Attitude eröffnete eine riesige, diverse Gruppe gemeinsam das Grossschot. Diese Stimmen, diese Präsenz und die pure Freude auf der Bühne sorgten für einen Gänsehautmoment nach dem anderen – besser hätte man die größte Bühne des Festivals an diesem Samstag nicht bespielen können. Leider konnte ich nicht bis zum Ende bleiben, da schon der nächste Act wartete.
Baran Kok reißt die tolerante Maske herunter
Baran Kok provoziert: Er rappt über Analverkehr, Sluts sowie queeres Begehren und spricht Dinge laut aus, die gern nur so lange akzeptiert werden, wie sie möglichst diskret bleiben. Bei einigen jungen Männern der Johanniter trieb das die Schamesröte ins Gesicht und sorgte für nervöses Kichern. Wir brauchen diese lauten Stimmen, denn wenn Menschen zusammenzucken, weil jemand so klar über unser Leben und Liebe rappt, fällt die vermeintlich tolerante Maske ziemlich schnell. Umso schöner war es zu sehen, wie besonders viele FLINTA+ Personen Baran Kok feierten, ich natürlich eingeschlossen. Danach brauchte ich erst einmal eine kurze Regenerationspause, da ich mir bei seinem Auftritt den Arsch abgetanzt hatte.
Mariybu macht uns für einen Moment unbesiegbar
Für Mariybu wollte ich unbedingt in die erste Reihe, was sich vollkommen gelohnt hat. Hyperpop trifft bei ihr auf queerfeministische Texte, die frech und direkt die Crowd zerlegen. Ihre Songs sind humorvoll, tragen aber einen ernsten Hintergrund, da wir uns leider noch immer nicht selbstverständlich sicher durch diese Welt bewegen können. Vor dieser Bühne fühlte es sich für einen Moment trotzdem so an, als könnte uns niemand etwas: Wir waren laut, zusammen und unbesiegbar. Danke, Mariybu!
Kleine Pause. Also Rave.
Als meine Energie langsam nachließ, ich bin schließlich nicht mehr ganz jung, machte ich Pause… und zwar beim Raven. In der Klüse spielte Chinyere auf der kleinen Bühne an der äußersten Spitze des Geländes, direkt am Wasser mit Blick auf den Kornspeicher. Danach fühlte ich mich selbstverständlich wie frisch ausgeruht (zumindest rede ich mir das ein) und zog an Wolf Alice vorbei weiter zu Noga Erez.
Noga Erez und ein Vorschot am Limit
Vor dem Vorschot war es gerappelt voll. Die aus Israel stammende Künstlerin hat eine schwierige Zeit hinter sich, wer mehr darüber erfahren möchte, sollte sich die Dokumentation über sie ansehen. Auf der Bühne war Noga Erez eine absolute Wucht: Ihr Flow war unfassbar, der Sound stellenweise experimentell und dennoch durchweg tanzbar. Sie wirkte gleichzeitig kontrolliert und völlig frei. Was für eine Künstlerin!
Nach ihrem Konzert setzte sich gefühlt das gesamte Gelände in Richtung Grossschot in Bewegung, wo Tom Odell den zweiten Festivalabend abschließen sollte.
Tom Odell? Als Headliner? Oh, wie ich mich täuschen sollte!
Ich gebe zu, dass ich nicht besonders viel erwartet hatte. Natürlich kenne ich die Hits, aber Tom Odell als Headliner? Ich sollte mich so verdammt täuschen! Was für ein Monster auf der Bühne. Scheiße, kann dieser Mann singen! Hinter ihm spielte eine große Band mit Violine, Saxofon, Trompete, Schlagzeug, Bass, E-Gitarre sowie Akustikgitarre, während Tom Odell am schwarzen Flügel saß, bis die Energie zu groß wurde und der Hocker flog. Immer wieder warf er sich vollständig in die Songs.
Als er auf eine kleine Bühne direkt an der Absperrung zum Graben kam, rastete die Menge aus. Später holte er Berq für ein Duett zu sich, woraufhin es endgültig um die Crowd geschehen war. Sogar die schnatternden Freundinnen vor mir, die zuvor unentwegt über verflossene Ex-Typen gegen die Musik angeschrien hatten, waren plötzlich still (wer stellt sich eigentlich in die fünfte Reihe eines Headliner-Konzerts, um dort ein ausführliches Gespräch zu führen? But who am I to judge…). Das Finale gehörte natürlich seinem größten Hit, wonach ich mehr als beseelt von so viel musikalischer Meisterschaft war. Einen Kritikpunkt habe ich trotzdem: Hätte sich wirklich keine einzige FLINTA+ Musikerin für diese Band finden lassen? Schade.
Ein letztes Mal Raven, dann Sitzheizung
Obwohl ich inzwischen vollkommen erledigt war, ging ich selbstverständlich noch ins Nest, um zu Baugruppe90 zu raven. Danach folgte Hoe
Down Throw Down mit Bangerfabrique im Tentakel. Ein letzter Tanz, ein letzter Blick über das Gelände und dann war wirklich Schluss. Glücklich und beseelt fuhr ich zurück aufs Dorf zum Glück mit Sitzheizung für den geplagten Rücken!
40.000 Menschen und ein friedliches Festival
Nach Angaben der Festivalleitung kamen an beiden Tagen insgesamt 40.000 Besucher*innen nach Hamburg-Wilhelmsburg, wo mehr als 100 Acts, Bands und DJs auf zehn Bühnen spielten. Dass eine Veranstaltung dieser Größe durchweg friedlich und fröhlich blieb, passt zu meinem Eindruck: Das MS DOCKVILLE hat ein Publikum, das feiern will, ohne die Grenzen anderer Menschen zu überrennen.
Der Mix aus etablierten Namen und neuen Entdeckungen bleibt dabei eine der größten Stärken. Tom Odell, Wolf Alice, Berq und Von Wegen Lisbeth standen ebenso im Programm wie Artists, die gerade erst am Anfang ihrer Karriere stehen. Schon lange bevor Namen wie Billie Eilish, Mac Miller, MGMT, HAIM oder James Blake riesige Bühnen füllten, waren sie in Wilhelmsburg zu erleben. Diese Mischung ist bis heute der Kern des MS DOCKVILLE.
Das MS DOCKVILLE bleibt in Wilhelmsburg
2027 feiert das Festival seinen 20. Geburtstag, und die Vorbereitungen laufen bereits. Noch wichtiger ist jedoch die langfristige Nachricht: Das Gelände in Hamburg-Wilhelmsburg ist vertraglich bis 2030 gesichert und auch das Camping bleibt erhalten. Das ist mehr als eine organisatorische Randnotiz, denn das Areal am Reiherstieg mit Hafen, Industriekulisse, Grünflächen und Kunst ist fester Teil der Identität. Dieses Festival ließe sich nicht einfach auf irgendeine Wiese verpflanzen, ohne etwas Wesentliches zu verlieren.
Danke für diese zwei Tage
Vielen Dank an Kopf & Steine für die Organisation, die großartige Betreuung und das paritätische Booking. Danke an das Awarenessteam, die Crews, die Künstler*innen und an all die Menschen, die dieses Gelände für zwei Tage zu einem Ort gemacht haben, an dem ich mich sicher und willkommen gefühlt habe.
Das MS DOCKVILLE 2026 war heiß, staubig, überraschend, herzlich und manchmal sehr laut. Vor allem aber hat es mich daran erinnert, warum ich immer wieder auf Festivals gehe: wegen der Musik, der Begegnungen und dieser seltenen Momente, in denen sehr viele unterschiedliche Menschen gemeinsam einen Ort erschaffen, an dem man einfach sein darf. Ich bin gespannt, was im nächsten Jahr zum 20. Geburtstag auf die Beine gestellt wird – meine Sitzheizung und ich wären bereit.
