Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben
Ich bin Andreas und ich schreibe über queere Musik, Konzerte, Festival und Artists. Nicht, weil ich alles darüber weiß, sondern weil sie mich schon mein ganzes Leben begleitet.
Ich bin mit Musik aufgewachsen. Im Auto meiner Mutter lief eigentlich immer irgendwas, am liebsten eine Kassette von Albano und Romina Power. Ja, Kassette. Für alle, die das nicht mehr kennen: Das ist dieses Ding, das man mit einem Bleistift zurückspulen konnte. Zurückspulen? Ich merke schon, ich werde alt.
Musik war für mich nie nur Hintergrund. Sie war immer da. In schönen Momenten und in denen, die man lieber schnell vergisst. Und irgendwann habe ich angefangen, genauer hinzuhören. Nicht nur auf Melodien, sondern auf das, was dahinter steckt.
Warum ich über queere Musik schreibe
Heute schreibe ich über Musik. Vor allem über queere Musik. Nicht, weil es gerade gut klingt, sondern weil sie gesehen werden muss.
Es gibt eine riesige Szene für queere Musik. In Hamburg, in Berlin, in Köln und auf der ganzen Welt. Von feministischem Pöbel Rap bis zu Queer Country in den USA. Wir waren schon immer da. Überall. Nur sichtbar waren wir nicht immer.
Oft werden queere Künstler*innen erst dann gefeiert, wenn sie groß und erfolgreich sind. Dann gelten sie als spannend, mutig oder besonders. Aber solange sie noch nicht an diesem Punkt sind, sieht die Realität oft anders aus. Viele müssen sich anpassen, sich verbiegen und Erwartungen erfüllen. Für Labels, für Promoter*innen und für ein System, das selten für sie gemacht ist.
Eine Bühne für queere Künstler*innen
Genau deshalb gibt es diesen Blog.
Ich möchte eine Bühne schaffen für Künstler*innen, die etwas zu sagen haben. Für Stimmen, die vielleicht noch nicht überall gehört werden, aber genau das verdient haben.
Dabei geht es mir nicht um ein bestimmtes Genre. Elektronische Musik gehört genauso dazu wie Indie oder Rap. Vieles davon entsteht im DIY Bereich. Auch Drag Artists finden hier ihren Platz. Und genauso wichtig sind Menschen, die nicht queer sind, aber Haltung zeigen und uns unterstützen.
Was mich an queerer Musik begeistert
Was mich interessiert, ist mehr als nur der Sound. Ich liebe queere Musik, in der unsere Geschichten stecken. Unsere Perspektiven. Unser Humor. Unser Stolz. Manchmal bissig, manchmal laut, manchmal leise. Aber immer ehrlich.
Und vielleicht ist genau das das Schönste. Musik zu hören und sich darin wiederzufinden. Sich gesehen zu fühlen. Weniger allein zu sein.
Queere Musik sichtbar machen
Dieser Blog ist mein Raum, um genau das sichtbar zu machen. Queere Musik verdient Aufmerksamkeit, Reichweite und echte Wertschätzung.
Gemeinsam gegen das Patriarchat. Gemeinsam für uns.
Wenn du einfach nur wissen willst, was gerade neu ist, gibt es genug andere Seiten. Wenn du Lust hast auf queere Musik mit Haltung, mit Gefühl und manchmal auch mit einem Augenzwinkern, dann bist du hier genau richtig.
Danke, dass DU hier bist.
ANdreas
Fotocredit: Sandra Schink
